Gefährden Zielvereinbarungen die Beschäftigung von Schwangeren und chronisch Kranken am UKE?

 

Unter Beschäftigten des Universitätskrankenhauses Eppendorf ist die Sorge entstanden, dass die zwischen dem Vorstand und den Führungskräften abgeschlossenen Ziel­verein­barungen zu einer Diskrimierung insbesondere von Schwangeren und chronisch Kranken führen könnten.
Dazu fragen wir:
<typolist type="1"> Ist es zutreffend, dass die genannten Zielvereinbarungen auch eine Reduktion der Fehlzeiten durch Krankheit zum Ziel haben? </typolist> Falls ja: <typolist type="1"> Ist es zutreffend, dass bei einem Überschreiten der Fehlzeit-Vereinbarung die jeweilige Abteilung mit einem Budget-Abzug "bestraft" wird?Falls ja: wie hoch ist dieser? Ist es weiterhin zutreffend, dassSchwangerschaft hier unter den Krankheitsbegriff fällt?auch die Beschäftigung von chronisch Kranken so zu einer zusätzlichen Belastung für die Abteilungen wird? Seit wann gelten diese Regelungen? Gibt es bereits Abteilungen, die aus den hier genannten Gründen einen Malus im Budget hinnehmen mussten? </typolist> Falls ja: <typolist type="1"> Wie ist dies mit dem Ziel der Förderung der Berufstätigkeit von Frauen vereinbar? Wie ist dies mit dem Ziel der Integration von chronisch Kranken und Behinderten ins Berufsleben vereinbar? Wie ist dies mit dem Anti-Diskriminierungs-Grundsatz des Grundgesetzes, entsprechenden Richtlinien der EU und den Forderungen des kommenden Anti-Diskriminierungsgesetzes vereinbar? </typolist> Holger Koslowski, Ulrike Sparr, Ulla Bussek und Fraktion

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