10.04.2019

1,5 Mio. Euro aus bezirklichen Mitteln: Bezirk Nord würdigt die besondere Bedeutung der Kultur


Kulturzentrum Zinnschmelze in Barmbek

Kulturelle Teilhabe, die Förderung des Nachwuchses sowie kulturelle Bildung sind die zentralen Ziele GRÜNER Kulturpolitik im Bezirk Nord. Deshalb hat sich die GRÜNE Fraktion in der zurückliegenden Legislatur intensiv für die Förderung der im Bezirk beheimateten Kultureinrichtungen eingesetzt. Insgesamt rund 1,5 Mio. Euro konnten so zusätzlich zur Regelfinanzierung aus bezirklichen Mitteln bereitgestellt werden.

Allein 978.000 Euro erhielten die Stadtteilkulturzentren, Geschichtswerkstätten und das
Barmbek°Basch in den vergangenen fünf Jahren aus dem Quartiersfonds. Für interkulturelle Projekte wurden über einen Sonderfonds insgesamt 75.000 Euro bewilligt. Das ergab eine Große Anfrage der GRÜNEN Bezirksfraktion Hamburg-Nord.

Michael Werner-Boelz, Vorsitzender der GRÜNEN Bezirksfraktion Hamburg-Nord und deren haushaltspolitischer Sprecher, kommentiert: „Sport und Kultur sind für uns GRÜNE wesentliche Pfeiler für den sozialen Zusammenhalt im Quartier. In der zurückliegenden Legislatur haben wir den Sport mit über 2 Mio. Euro aus den eher bescheidenen bezirklichen Mitteln unterstützt. Wie unsere Große Anfrage zur Förderung der Kultur aufzeigt, haben wir darüber hinaus den in Hamburg-Nord aktiven Kulturschaffenden weitere rund 1,5 Mio. Euro bewilligt. Die Zahlen belegen: Sport und Kultur haben für uns GRÜNE eine herausragende Bedeutung!

Fast eine Million Euro haben die sechs Stadtteilkulturzentren sowie die fünf Geschichtswerkstätten im Bezirk erhalten. Das freut mich besonders, da deren Arbeit vor Ort gar nicht hoch genug geschätzt werden kann. Diese Einrichtungen erhalten über die Rahmenzuweisung Stadtteilkultur der Kulturbehörde eine Regelfinanzierung. Diese reicht meist für aktuelle und den jeweiligen Situationen vor Ort angepasste Projekte nicht aus.

Darum fördern wir besonderes den Bereich der Interkultur. So haben wir nicht nur einen Sonderfonds für interkulturelle Projekte aufgelegt, sondern auch eine Stelle im Goldbekhaus für dieses Arbeitsfeld gefördert. Das wollen wir in der kommenden Legislatur fortsetzen.“

 

Zum Hintergrund:

Aktuell erhält der Bezirk jährlich 1,379 Mio. Euro aus der Rahmenzuweisung Stadtteilkultur. Diese Mittel werden verteilt auf die sechs Stadtteilzentren (Goldbekhaus, Zinnschmelze, ella Kulturhaus Langenhorn, Bürgerhaus Barmbek, Kunstklinik (ehemals Kulturhaus Eppendorf) sowie Kulturpunkt im Barmbek°Basch) und fünf Geschichtswerkstätten (Geschichtswerkstatt Barmbek, Willi-Bredel-Gesellschaft, Jarrestadt-Archiv, Geschichtswerkstatt Eppendorf, Geschichtsgruppe Dulsberg). 61.000 Euro stehen aus der Rahmenzuweisung für die Förderung von Stadtteilkulturprojekten zur Verfügung.

Darüber hinaus hat die Bezirksversammlung Hamburg-Nord in der Legislatur 2014 – 2019 insgesamt 1.496.061,01 Euro zur Förderung der Kultur vor Ort bereitgestellt.

276.608,87 Euro wurden für bauliche Maßnahmen den Kulturzentren aufgewendet.

  • Aus dem Quartiersfonds wurden 978.006,49 Euro bewilligt, darunter z.B. für das Centermanagement des Barmbek°Basch oder eine auf zwei Jahre befristeten Stelle für Interkultur im Goldbekhaus.
  • Mit 75.000 Euro wurde ein Sonderfonds für interkulturelle Projekte ausgestattet.
  • Mit weiteren 143.845,65 Euro wurden diverse Maßnahmen von Kulturschaffenden vor Ort insbesondere aus Sondermitteln des Bezirks finanziert.

 

Pressemitteilung als pdf

Große Anfrage und Antwort

Foto: Kulturzentrum Zinnschmelze (Reiffert/GRÜNE Fraktion Nord)
Foto: Michael Werner-Boelz (Daniela Möllenhoff)

Fotos sind bei Nennung der Urheberin kostenfrei verwendbar.

 



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