Brandschutz-Modernisierung: SPD und GRÜNE sichern Zukunft des Ernst Deutsch Theaters

17.03.22

Das Ernst Deutsch Theater begeistert als größtes privates Sprechtheater Deutschlands sein Publikum seit bald 60 Jahren an der Mundsburg. Um den Betrieb in der kommenden Spielzeit entsprechend der gesetzlichen Auflagen fortführen zu können, muss die Brandmelde- und Sprachalarmierungsanlage des Theaters dringend modernisiert werden. Hierfür wollen SPD und GRÜNE rund 220.000 Euro aus dem Sanierungsfonds Hamburg 2030 bereitstellen. Ein gemeinsamer Antrag der Regierungsfraktionen, über den die Bürgerschaft am 30. März abstimmt, soll das Geld auf den Weg bringen. Die Bezirksfraktionen von GRÜNEN und SPD in Hamburg-Nord unterstützen das Vorhaben der Theater-Modernisierung ebenfalls und steuern weitere 50.000 Euro zur Maßnahme bei.

Isabel Permien, Sprecherin für Kultur der GRÜNEN Bezirksfraktion Hamburg-Nord: „Das Ernst Deutsch Theater ist eine der wichtigsten Kultureinrichtungen im Bezirk Hamburg-Nord. Das Team dort leistet großartige und besonders engagierte Arbeit, die wir sehr schätzen und die uns zugleich immer wieder die elementare Bedeutung von Kultur aufzeigt. Auch im Kampf gegen Rechtsextremismus ist das Theater eine wichtige Institution, die wir zweifelsfrei für die Zukunft absichern müssen. Deshalb tragen wir gerne mit bezirklichen Geldern dazu bei, dass der Brandschutz im Theater auf den neuesten Stand gebracht wird. So können die Besucher*innen weiterhin unvergessliche Stunden erleben!“

Lena Otto, kulturpolitische Sprecherin der SPD-Bezirksfraktion Hamburg-Nord: „Das Ernst-Deutsch-Theater ist eine Institution in unserem Bezirk, die nicht wegzudenken ist. Für die Nachbarschaft am Mundsburg, aber auch für ganz Hamburg-Nord ist das Theater ein wichtiger Ort für kulturelle Höhepunkte und Begegnungen. Damit der Spielbetrieb nicht aussetzen muss, unterstützen wir als SPD-Bezirksfraktion gerne die Umsetzung von Brandschutzmaßnahmen mit bezirklichen Mitteln.“

René Gögge, kulturpolitischer Sprecher der Grünen Bürgerschaftsfraktion: „Wir wollen den ausgezeichneten und traditionsreichen Kulturgenuss im Ernst Deutsch Theater weiter ermöglichen. Daher unterstützen wir die dringend notwendige Investition in die Optimierung des Brandschutzes. Als eines der größten Privattheater der Bundesrepublik, das zudem eine Bühne für seine Jugendsparte besitzt, ist das Ernst Deutsch Theater unverzichtbar für die Kulturszene unserer Hansestadt. Die gemeinsame und daher besondere Unterstützung aus Bürgerschaft und Bezirksversammlung zeigt, dass sich alle Ebenen der Bedeutung des Hauses bewusst sind und sicherstellen wollen, dass die Kulturstätte noch eine lange und spannende Zukunft haben wird.“
 
Gabi Dobusch, Vorsitzende des Kulturausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft und Abgeordnete der SPD-Fraktion Hamburg: „Das Ernst Deutsch Theater in Mundsburg ist eine herausragende Institution der Hamburger Theaterlandschaft, die das kulturelle Leben der Stadt seit rund 70 Jahren bereichert. Das größte Privattheater Deutschlands bietet ein großartiges Forum für gesellschaftliche Diskurse und ist eine bedeutende Bühne für Nachwuchskünstler*innen. Der Spielplan zeigt eine ungeheuer kreative Bandbreite für Groß und Klein – vom klassischen Theaterstück übers Weihnachtsmärchen bis hin zu Poetry Slams oder auch Aufführungen des Bundesjugendballetts. Jedoch ist es nun nach vielen Jahrzehnten dringend erforderlich, dass die Brandmelde- und Sprachalarmierungsanlage des Theaters modernisiert wird und ich freue mich sehr, dass wir Mittel aus dem Sanierungsfonds dafür bereitstellen können, damit der Spielbetrieb dieser für die Kulturlandschaft so bedeutenden Stätte weiterlaufen kann.“
 

Foto: v.l.n.r.: Lena Otto, René Gögge, Isabella Vértes-Schütter (Intendantin des Ernst Deutsch Theaters), Gabi Dobusch, Isabel Permien (Foto: Christoph Reiffert/GRÜNE Nord)

 

Fotos sind kostenfrei verwendbar bei Nennung der Urheberin und im Zusammenhang mit einer Berichterstattung über die GRÜNEN/die SPD.

 

Medien

Kategorie

Fraktion Isabel Permien Kultur News Theater Uhlenhorst