Wer ich bin und wofür ich politisch arbeite
Ich bin 2006 in Hamburg geboren, in Eppendorf aufgewachsen und lebe bis heute hier. Nach meinen Abitur an der Brecht-Schule im Jahr 2024, habe ich im selben Jahr mein Jurastudium an der Universität Hamburg aufgenommen.
Politisiert wurde ich 2021 durch Aufklärungsarbeit an meiner Schule. 2022 bin ich im Alter von 15 Jahren BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beigetreten. Ich wollte politischen Entscheidungen nicht nur zuschauen, sondern selbst Verantwortung übernehmen und mitgestalten.
Von 2024 bis 2026 war ich bereits als Beisitzer und erster vielfaltspolitischer Sprecher Mitglied des Kreisvorstands der Grünen in Hamburg-Nord. In dem Amt habe ich neben der Digitalisierung unserer Vorstandsarbeit unter anderem die AG Vielfalt gegründet und das Vielfaltsstatut erfolgreich in unserer Satzung verankert. Seit Oktober 2026 darf ich als stellvertretender Vorsitzender im geschäftsführenden Vorstand unseres Kreisverbands arbeiten.
2025 durfte ich als jüngster Bundestagskandidat der Hamburger Grünen antreten, mitten in meinem ersten Semester. Auch hier hat mir die Begegnung mit jungen Menschen bei Podiumsdiskussionen gezeigt, wie viel Potenzial in unserer Gesellschaft steckt.
Dabei ist mir vor allem wichtig zu betonen, dass gute Politik im Gespräch mit unseren Nachbarn, mit anderen Mitgliedern, mit Menschen entsteht, die andere Erfahrungen und Meinungen mitbringen als ich. Denn darin liegt in meinen Augen die Stärke unserer Demokratie.
Meine Themen-Schwerpunkte
Ein bezahlbares Hamburg für alle
Jeder Mensch muss sich in Hamburg ein gutes Leben leisten können. Wohnraum zu finden, finanziell unabhängig zu werden und sich seine eigene Zukunft aufzubauen, wird insbesondere für junge Menschen immer schwieriger. Mein Ziel ist es, dass Wohnen, Mobilität und Lebenshaltungskosten für alle bezahlbar sind. Die eigene Freiheit darf nicht vom Geldbeutel abhängig sein.
Ein handlungsfähiger und transparenter Staat
Gute Politik muss auch dafür sorgen, dass ihre Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit direkt im Alltag der Menschen ankommen. Unser Staat sollte verlässlich funktionieren, Entscheidungen für alle nachvollziehbar gestalten und die großen Probleme konsequent angehen. Durch mein Studium und meine Arbeit in der Bürgerschaft beschäftige ich mich intensiv mit unseren politischen Entscheidungsprozessen und Verwaltungsstrukturen. Die Menschen müssen darauf vertrauen können, dass unsere demokratischen Institutionen funktionieren.
Bezirks- und Landespolitik zusammen denken
Ich möchte, dass wir als stärkster Kreisverband in Hamburg in landespolitischen Debatten eine hörbare Stimme haben, in dem wir eigene Positionen einbringen, Diskussionen anstoßen und die Perspektive aus dem Bezirk auf Landesebene sichtbar macht. Gerade weil sich momentan viel in der Struktur unseres Landesverbands verändert, finde ich es wichtig, dass Hamburg-Nord hier aktiv mitgestaltet.
Außenpolitik
Ein Thema, das mich persönlich zunehmend beschäftigt: Wie Deutschland und Europa sich in einer Welt behaupten, die sich gerade neu sortiert. Auf Bezirksebene hat das selten direkten Einfluss, aber es fließt in meine Haltung zu Demokratie und internationaler Verantwortung mit ein.