Thema

Mobilität & Verkehr

Wir fördern klimafreundlichen Verkehr, eine gerechtere Aufteilung des Platzes auf den Straßen und ein gutes Miteinander aller.

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Warum Mobilität für uns echte Stadtteilpolitik ist

Wie wir uns in Hamburg-Nord bewegen, prägt unseren Alltag:
Welche Straße ist sicher für Schulkinder?
Wie schnell komme ich von Barmbek nach Eppendorf — mit Bus und Bahn, dem Auto oder mit dem Rad?
Wo bleibt Platz für Bäume, Bänke, spielende Kinder?
Mobilität ist eine soziale und ökologische Gerechtigkeitsfrage. Denn wer sich draußen bewegt braucht Platz – zu Fuß weniger, mit dem Auto eher viel. Und der Platz ist knapp! Die Frage, wie wir unterwegs sind, wirkt sich also auch darauf aus, wieviel Platz wir für Grünflächen, Spielgeräte oder Sitzbänke haben.

Musterquartiere fürs Zu-Fuß-Gehen

Selbst wer mit dem Auto zur Arbeit fährt, geht erstmal zu Fuß – bis zum Parkplatz! Viele Jahre wurden gute Gehwege aber vernachlässigt. Das haben wir geändert! In Hoheluft-Ost und in Alsterdorf haben wir als erster Bezirk exemplarisch untersuchen lassen, wo es für alle zu Fuß hakt. Die entstandenen Fußverkehrsstrategien setzen wir Schritt für Schritt um — für mehr Sicherheit und eine bessere Mobilität auch mit Rollator und Rollstuhl.

Sichere und bequeme Radwege — auch auf großen Straßen

In der autogerechten Stadt der 60er-jahre wurden Geh- und Radwege wie ein “Nice-to-have” behandelt. Sie sind also null darauf ausgelegt, möglichst sicher und bequem voran zu kommen. Wenn wir die Erderhitzung bremsen wollen, müssen wir es allen, die dies wollen und können, aber leicht machen, das Rad zu nutzen. Deshalb kämpfen wir dafür, dass der Radverkehr den Platz erhält, der seiner Bedeutung angemessen ist.
So sind an vielen Straßen inzwischen breite Radfahrstreifen entstanden:

  • Mittlere Tangstedter Landstraße in Langenhorn
  • Hufnerstaße in Barmbek
  • Lehmweg in Eppendorf

Sichere Schulwege für alle

Kein Kind soll auf dem Schulweg Angst haben müssen, angefahren zu werden. Wir müssen raus aus dem Teufelskreis: Je mehr Menschen ihr Kind mit dem Auto zur Schule bringen, weil der Weg zu unsicher ist, desto unsicherer wird es für alle!
Wir kämpfen deshalb für Vision Zero (Null Verkehrstote) – das heißt unter anderem:

  • Tempo 30 rund um alle Grundschulen
  • Sichere Straßenquerungen
  • Mehr Sichtbarkeit an den Einmündungen
  • Für Autos temporär gesperrte Schulstraßen mit Kiss&Ride-Zonen

Und sonst noch?

Es gibt viele weitere Mobilitätsthemen, um die wir uns kümmern. Wot wir imm bezir ciht selbst zuständig sind, nutzen wir unsere Kontakte zur Landesebene für Verbesserungen vor Ort.
Unsere weiteren Mobilitätsthemen:

  • Gute Anbindung auch der Stadtteile in der äußeren Stadt
  • Verbesserungen bei der S- und U-Bahn (S1, U1, U3, U5)
  • Faires Parken im Quartier (Anwohnerparken)
  • Fahrradparken
  • Mehr Sitzbänke
  • Mehr Ordnung beim E-Scooter abstellen

Unterstütze uns mit deinem Wissen!

Wenn du eine Stelle kennst, an der die Sicht auf querende Kinder verdeckt wird, der Gehweg sehr kaputt ist oder trotz Schule kein Tempo 30 gilt — sag uns Bescheid. Wir sammeln diese Hinweise und bringen sie in unsere Arbeit ein.

Was wir konkret tun

Pressemitteilungen, die uns wichtig waren, und kommende Termine, an denen wir das Thema in den Bezirk tragen.

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Katharina Fischer-Zernin

Katharina Fischer-Zernin

Sprecherin für Mobilität der Bezirksfraktion