Pressemitteilung

Wartelinien für die Radroute 6: Ausschuss fordert mehr Sicherheit an der Uferstraße

Der Regionalausschuss Barmbek-Uhlenhorst-Hohenfelde-Dulsberg hat einen GRÜNEN Antrag für Wartelinien an der Uferstraße mit breiter Mehrheit beschlossen. Damit sollen Kreuzungsbereiche künftig freigehalten und gefährliche Rückstaus auf der Fahrradstraße vermieden werden.

Marcel Bulawa, GRÜNER Sprecher für Barmbek-Süd, Uhlenhorst und Hohenfelde, erklärt: „Die Uferstraße ist eine der wichtigsten Radverkehrsachsen im Hamburger Nordosten. Trotzdem werden Radfahrende dort regelmäßig durch Rückstaus ausgebremst oder in unübersichtliche Situationen gedrängt. Wartelinien sind ein einfaches und wirksames Mittel, um Kreuzungsbereiche freizuhalten und Konflikte zwischen Auto- und Radverkehr zu vermeiden. Ich freue mich deshalb sehr, dass der Ausschuss unserem Antrag zugestimmt hat.“

An den Kreuzungen Uferstraße/Richardstraße und Uferstraße/Wagnerstraße kommt es seit Jahren zu Problemen: Fahrzeuge stauen sich vor den nahegelegenen Fußgängerampeln zurück und blockieren dadurch die Querungsbereiche der Fahrradstraße. Für Radfahrende auf der Radroute 6 entstehen so gefährliche Situationen – besonders, wenn sie zwischen wartenden Autos hindurchfahren oder ausweichen müssen.

Der Regionalausschuss hat nun mit breiter Mehrheit beschlossen, die Anordnung von Wartelinien an beiden Kreuzungen prüfen zu lassen. Zusätzlich sollen Hinweisschilder mit der Aufschrift „Bei Rot hier halten“ aufgestellt werden. Falls nötig, soll die zuständige Behörde Ausnahmegenehmigungen erteilen, um die Maßnahme vor Ort umzusetzen.

Die GRÜNE Fraktion hatte mit ihrem Antrag auch Anregungen der Bürger*innen aufgegriffen. Diese hatten die Situation an der Uferstraße wiederholt im Ausschuss thematisiert.

Hintergrund

Mit dem Beschluss geht es nicht nur um die beiden Kreuzungen an der Uferstraße. Die GRÜNE Fraktion fordert zugleich eine Überarbeitung der Hamburger Richtlinien zur Anordnung von Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtungen (HRVV). Ziel ist, Wartelinien künftig auch dort regelhaft anordnen zu können, wo wichtige Radverkehrsverbindungen direkt vor Ampeln kreuzen und durch Rückstaus blockiert werden.
Damit könnten vergleichbare Konflikte künftig nicht nur in Barmbek-Süd und Uhlenhorst, sondern hamburgweit einfacher, einheitlicher und schneller gelöst werden.

Anlage

Fotos sind kostenfrei verwendbar bei Nennung der Urheberin und im Zusammenhang mit einer Berichterstattung über die GRÜNEN.

Foto: An den Kreuzungen Wagner- und Richardstraße blockieren wartende Autos häufig den Radverkehr auf der Radroute 6 (©Reiffert/GRÜNE Fraktion Nord)

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