
30.04.20 –
Mitte April einigten sich die SPD- und die GRÜNE Bürgerschaftsfraktion mit der Volksinitiative Radentscheid auf eine ganze Reihe von Verbesserungen für den Radverkehr in Hamburg. Maßnahmen wie inklusiver Radverkehr, Schulradwegnetze, Ausbau von Bezirksrouten und Fahrradparken sollen helfen, Hamburg auf dem Weg zur Fahrradstadt voranzubringen. Die GRÜNE Fraktion Hamburg-Nord sieht große Chancen für den Bezirk in den getroffenen Vereinbarungen.
Katrin Hofmann, stellvertretende Vorsitzende der GRÜNEN Fraktion, kommentiert: „Wir freuen uns sehr, dass die Fahrradstadt mit noch mehr Power in unsere Stadtteile kommen wird. Gleichzeitig werden die Bedürfnisse von Kindern und unsicheren Radfahrer*innen stärker berücksichtigt. Das lässt uns hoffen! Wir kämpfen schon lange für Tempo 30 an der Hohen Liedt, damit Schulkinder sicher ihr Ziel erreichen. Die Behörden haben dies bislang mit dem Hinweis auf die hohe Bedeutung für den Autoverkehr abgelehnt. Wenn der Senat es mit dem Aufbau eines Schulradwegenetzes ernst meint, erwarten wir hier eine Neubewertung zu Gunsten der Verkehrssicherheit.
Um den Radverkehr attraktiver zu machen, müssen gleichzeitig aber auch Radschnellwege und Fahrradstraßen schneller gebaut werden. Auch unser Konzept für eine Anbindung Groß Borstels an das Veloroutennetz und dem Ausbau der Saarlandstraße zur Veloroute werden jetzt hoffentlich eine ganz neue Priorität haben. Dabei werden sich zukünftig durch die häufigere bauliche Trennung von Fahrbahn, Radspur und Gehweg auch junge Radfahrer*innen und Senior*innen jederzeit sicher fühlen.“
Hintergrund:
Nachdem die Initiatoren der Volksinitiative „Radentscheid Hamburg – Sicheres Radfahren für alle, überall in Hamburg“ ausreichend Unterschriften für eine Volksinitiative gesammelt hatten, kam es zu intensiven Gesprächen mit den Bürgerschaftsfraktionen von SPD und GRÜNEN. Der nun erreichte Konsens sieht vor, neben dem weiteren Ausbau der Velorouten auch mit der Planung eines Bezirks- und Schulradwegnetzes zu beginnen und Fahrradstraßen aus dem Hamburger Umland bis ins Stadtzentrum zu bauen. Insbesondere an Hauptverkehrsstraßen sollen Radwege sowohl vom Gehweg als auch der Fahrbahn baulich getrennt werden.
Foto: Katrin Hofmann, stellv. Fraktionsvorsitzende (Reiffert/GRÜNE Fraktion Nord)
Fotos sind kostenfrei verwendbar bei Nennung der Urheberin und im Zusammenhang mit einer Berichterstattung über die GRÜNEN.
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