Pressemitteilung der GAL-Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord
Bussestraße 1, 22299 Hamburg
21. Oktober 2010
Nach langer Diskussion entschieden:
Altes Gebäude des Gymnasium Uhlenhorst-Barmbek soll erhalten bleiben.
Nach langer Diskussion hat die Bezirksversammlung Hamburg-Nord gestern entschieden, dass der Altbau des ehemaligen Gymnasiums Uhlenhorst-Barmbek an der Osterbekstraße in Barmbek-Süd erhalten und zu Wohnungen umgebaut werden soll. Ein entsprechender Antrag von CDU und GAL wurde angenommen.
Der Altbau an der Ostebekstraße Ecke Käthnerort (ohne den späteren südlichen Anbau) soll zukünftig eine Baugemeinschaft beherbergen. Welche Baugemeinschaft das sein wird, steht noch nicht fest. Die Agentur für Baugemeinschaften ist aufgefordert, das Gebäude auf Grundlage der nun gefassten Beschlüsse auszuschreiben und eine Baugemeinschaft auszuwählen.
GAL und CDU haben sich frühzeitig für den Erhalt des Gebäudes ausgesprochen. Daraufhin wurde die Eignung des Gebäudes durch ein Gutachten untersucht. Ergebnis war, dass die Statik des Altbaus sicher ist und das Gebäude auch energetisch zum Passivhaus umgebaut werden kann.
„Die politische Diskussion hat sich gelohnt“, so Martin Bill, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der GAL-Fraktion Nord. „Das Schulgebäude ist ein Stück Geschichte Barmbeks, an dem viele Erinnerungen hängen. Die Kombination alter und neuer Häuser macht eine Stadt doch erst lebendig!
Mit dem Beschluss endet eine lange politische Diskussion. Die Schule wurde 2007 geschlossen, das Grundstück als Wohnbaufläche in die Wohnungsbauoffensive aufgenommen. Auf dem Gelände ca. 140 Wohnungen entstehen. Dass dieses bezahlbarer Mietwohnungsbau und im Passivhausstandard gebaut wird, waren Bedingungen der Bezirkspolitik.
Zu Verzögerungen kam es, da der Verbleib der Turnhalle, die nach wie vor umfangreich genutzt wird, unklar war. Vorerst letzter Diskussionspunkt war der Erhalt des Altbaus, für den sich eine Initiative aus dem Stadtteil eingesetzt hatte.
Im Sommer diesen Jahres wurde für die übrigen Flächen um den Altbau herum bereits ein Wettbewerb über eine Bebauung mit ca. 100 Wohneinheiten durchgeführt. Die Ergebnisse wurden am 30.09.2010 öffentlich vorgestellt.
Auf Grundlage der gestern getroffenen Entscheidung und den Ergebnissen des Wettbewerbs kann der Stadtentwicklungsausschuss einen neuen Bebauungsplan aufstellen, der Grundlage für die neue Wohnbebauung sein wird.
Für Rückfragen:
Martin Bill
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