An der Verkehrsmessstelle Habichtstraße (Barmbek-Nord) sind in den Jahren 2010 und 2011 die EU-Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2) und Feinstaub (PM10) mehrfach um mehr als 30% überschritten worden. Diese Schadstoffe können je nach Konzentration und Dauer des Einatmens Kopfschmerzen und Schwindel auslösen oder Allergiesymptome verstärken. Feinstaub kann auch eine Ursache von Lungenkrebs sein.
Trotz bereits seit Jahren vorliegender Ansätze zur Reduzierung der Belastungen (z.B. Luftreinhalteplan, Aktionsplan Feinstaub) scheint keine Verbesserung stattzufinden.
Ulrike Sparr, die umweltpolitische Sprecherin der GAL-Bezirksfraktion, versucht nun mittels einer Anfrage an die zuständige Umweltbehörde Klarheit über den Stand der Dinge zu erhalten: "Seit Jahren werden die Grenzwerte immer wieder überschritten. Es scheint, dass der SPD-geführte Senat daran auch nicht viel ändern will - denn die noch unter der grünen Behördenleitung begonnenen Planungen für eine Umweltzone wurden vom SPD-Senat eingestellt. Ebenso erging es der – quasi emissionsfreien – Stadtbahn. Ich hoffe, dass diese Anfrage Klarheit darüber schafft, wie die SPD gedenkt, die Bevölkerung vor den schädlichen Wirkungen der Luftschadstoffe zu schützen."
Es ist davon auszugehen, dass auch an anderen stark verkehrsbelasteten Straßen der Stadt ähnliche Verhältnisse herrschen, in Hamburg-Nord zum Beispiel im Bereich Mundsburger Damm/Hamburger Straße/Oberaltenallee, Barmbeker Straße, Langenhorner Chaussee, Krohnstieg.
Sparr: "Es wird Zeit, dass der Senat hier endlich handelt! Denn die prognostizierte Zunahme von Einwohnerzahl und Verkehr wird die Situation noch verschärfen".
Pressemitteilung als pdf
Anfrage an die Fachbehörde: "Verkehrsbedingte Schadstoffbelastungen an Hauptverkehrsstraßen des Bezirks Hamburg-Nord / Messwerte an der Habichtstraße"
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