BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

GRÜNE Hamburg‑Nord

13.10.2006 - Schneller und gesünder ans Ziel durch langsameres Fahren!

  Bezirksversammlung Nord beschließt Antrag zu Tempo 40 auf zwei Hauptverkehrsstraßen in Barmbek Gestern abend hat die Bezirksversammlung Hamburg-Nord einen gemeinsamen Antrag von GAL und SPD beschlossen, der die Fachbehörde dazu auffordert, auf der Krausestraße und der Habichtstraße für ein Jahr probehalber Tempo 40 einzuführen. Damit soll die Unfallgefahr verringert und die Umweltbelastung reduziert werden. Die Krausestraße ist eine viel befahrene Ausfallstrecke Richtung Horner Kreisel. An dieser Wohnstraße herrscht eine "unechte Vierspurigkeit", die besonders für den Fuß- und Fahrradverkehr immer wieder zu gefährlichen Situationen führt. Einen Radweg gibt es dort nicht und die Behörde für Stadtentwicklung und Verkehr weigert sich, dort die RadfahrerInnen besser zu schützen. Gerade in der vergangenen Woche ist es dort zu einem tragischen Unfall gekomen. Martin Bill, der verkehrspolitische Sprecher der GAL-Fraktion: "Es ist ein Irrglaube zu denken, dass der Verkehr schneller fließt, wenn man ein höheres Tempo zulässt. Dies führt nur zu vermehrten Anfahr- und Bremsvorgängen und damit zu höheren Umweltbelastungen. Würden aber alle gleichmäßig mit Tempo 40 fahren, könnte der Verkehr tatsächlich fließen und alle kämen schneller voran." Die Habichtstraße gehört zum Ring 2 und ist ebenfalls von Mehrfamilienhäusern gesäumt. Hier steht seit Jahren ein Mess-Container, der die Schadstoffbelastung der Luft misst. So ist deutlich geworden, dass die Belastung der Straße mit dem gefährlichen Feinstaub (PM 10) immens ist:  In diesem Jahr wurde der höchste zulässige Tagesdurschnittswert von 50 Mikrogramm bereits 39 mal überschritten, zuletzt am 12.10.06 mit 91 Mikrogramm. Experten gehen davon aus, dass der Verkehr einen Anteil von mindestens 20 Prozent hat, direkt an Straßenschluchten möglicherweise mehr. "Tempo 40" könnte auch hier zu einer gleichmäßigeren Fahrweise und damit zu einer geringeren Luftbelastung führen. Ulrike Sparr, Umweltpolitikerin der GAL-Fraktion: "Wir haben durch die Mess-Station die Möglichkeit, ohne weiteren Aufwand direkt zu erfahren, wie groß der Einfluss des motorisierten Verkehrs auf die Luftbelastung tatsächlich ist. Diese Chance muss genutzt werden!" (c) BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bundesvorstand
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