Die geplante Umstrukturierung der Historischen Museen rein auf Grund von Regionalinteressen stößt im Bezirk Nord auf Ablehnung: Einstimmig – also auch mit den Stimmen der SPD-Fraktion - hat der Kulturausschuss der Bezirksversammlung einen Antrag der GRÜNEN beschlossen, in dem die Bedeutung des Museums der Arbeit für den Bezirk betont wird. Gleichzeitig wird vom Senat eingefordert, die Stiftung Historische Museen, deren Teil das Museum der Arbeit ist, auskömmlich zu finanzieren. Eventuelle Zukunftskonzepte für die Historischen Museen sollten rein fachlichen Aspekten folgen.
Michael Werner-Boelz, Vorsitzender der GRÜNEN Fraktion in der Bezirksversammlung Hamburg-Nord: „Wir erhoffen uns vor allem durch das deutliche Bekenntnis der Nord-SPD zur Stiftung und vor allem zum Museum der Arbeit, dass der Prozess der Neuausrichtung der Historischen Museen auch auf Landesebene noch mal überdacht wird. Es kann nicht sein, dass rein bezirkliche Interessen aus Bergedorf und Harburg die Historische Museen in ihrer Gesamtheit schwächen und damit der Kulturlandschaft in der Stadt schweren Schaden zugefügt wird.
Wir brauchen inhaltlich begründete Konzepte dafür, wie an den verschiedenen Standor-ten am besten und attraktivsten die Geschichte der Stadt erzählt werden kann.“
Hintergrund
Erst zu Wochenbeginn war bei den vom Kulturausschuss der Bürgerschaft angehörten Experten das Konzept der SPD-Bürgerschaftsfraktion zur Reform der Historischen Museen fast einhellig auf Ablehnung gestoßen. Die Landes-SPD möchte das Helms-Museum, das Bergedorfer Schloss und das Rieck-Haus aus der gemeinsamen Stiftung herauslösen und entsprechende Gelder an die Bezirke übertragen. Für die verbleibenden Häuser entstehen dadurch zusätzliche Kosten.
Im Haushalt für 2013/14 steigen die Etats der Museen zudem nur um 0,88 Prozent. Damit lassen sich aber weder die Inflation noch die Tarifsteigerungen ausgleichen. Im Wirtschaftsplan der Stiftung Historische Museen ist gar eine globale Minderausgabe in Höhe von 10 Prozent enthalten. Sollte diese umgesetzt werden, würde dies die Häuser an den Rand ihrer Existenz und Handlungsfähigkeit bringen.
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Bild des Fraktionsvorsitzenden Michael Werner-Boelz (GRÜNE Nord)
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