Der Hauptausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Nord hat abschließend einen gemeinsamen Antrag von CDU, GRÜNEN und DIE LINKE für die Bezirksversammlung beschlossen. Dieser sieht vor, dass der Bezirksamtsleiter bei den zuständigen Behörden die Gelder für die Umsetzung des Bauvorhabens „Emil-Krause-Halle“ auf dem Dulsberg einwerben soll. Geplant ist nicht nur eine klassische Drei-Feld-Turnhalle für die nahe Oberstufe „Emil Krause“ der Stadtteilschule Barmbek, sondern auch deren Nutzung als Versammlungsort für bis zu 800 Personen. Eine Nutzung als Theater, Musik- und Veranstaltungsort für Schulen und regionale Nutzerinnen und Nutzer ist ebenfalls vorgesehen. Unter Bezugnahme auf den Namensgeber Emil Krause, Hamburger Schulsenator von 1919-1933 und Verfechter des Zugangs aller Bevölkerungsschichten zu höherer Schulbildung, soll auf dem Dulsberg auch ein Ort der Beteiligung und Erinnerung entstehen.
Ursprünglich sollten entlang der Krausestraße im Stadtteil Dulsberg Arbeitsstätten und Einzelhandel entstehen. So war es im Entwurf des Bebauungsplans durch das Bezirksamt vorgesehen. Dagegen regte sich aus dem Stadtteil Widerstand. Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Barmbek hatten beispielsweise in einem intensiven Projekt Pläne für eine Mehrzweckhalle erarbeitet. Die Bezirksversammlung lud den Stadtteil zur Beteiligung an der Bebauungsplanung ein und unterstützt nun deren zentrale Forderung: Statt Gewerbe soll die Stadtteilschule Barmbek die lange benötigte Dreifeldturnhalle erhalten. Es sollen auch Räume zur Nutzung durch den Stadtteil entstehen, wie etwa Ateliers.
Michael Werner-Boelz, Vorsitzender der GRÜNEN Bezirksfraktion Hamburg-Nord: „Es ist ein schöner Erfolg aktiver Bürgerbeteiligung, wenn diese bewirkt, dass politische Gremien bereit sind, Bebauungspläne zu ändern. Die Stadtteilschule Barmbek mit ihrem Standort an der Krausestraße macht eine vorbildliche Arbeit auf vielen Gebieten: Als „Schule ohne Rassismus“, „Klimaschule“ oder als mehrfach ausgezeichnete „Gesunde Schule“. Es ist ihr daher zu wünschen, dass sie die schon lange geplante Sporthalle endlich bekommt – und gleichzeitig der Stadtteil weitere Räumlichkeiten für Kultur und Sport erhält.
Wir hoffen, dass der Bezirksamtsleiter sein ganzes Verhandlungsgeschick im Sinne des Stadtteils Dulsberg zu nutzen weiß. Unsere Unterstützung hat er dabei.“
Foto des Fraktionsvorsitzenden Michael Werner-Boelz (GRÜNE Nord)
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