Der schlechte Zustand der Radwege am Winterhuder und Barmbeker Abschnitt des Ring 2 ist der Verkehrsbehörde nur in Teilen bekannt. Außerdem ist nicht mit schneller Abhilfe zu rechnen: 2014 soll nur ein Abschnitt in Barmbek saniert werden, weitere folgen erst 2015 oder noch später. Dies ergab jetzt eine Anfrage der GRÜNEN Fraktion Nord. Konkret hatten die GRÜNEN wissen wollen, was die Fachbehörde gegen den katastrophalen Zustand der benutzungspflichtigen Radwege zu tun gedenke.
Ulrike Sparr, GRÜNE Bezirksabgeordnete für Winterhude, kommentiert: „Faszinierend, dass die Behörde nicht einmal den genauen Zustand ihrer Straßen kennt – da wundert es wenig, wenn die Sanierung nur sehr, sehr langsam voranschreitet. Der Ring 2 ist eine der wichtigsten Verbindungen innerhalb der Stadt – und dennoch ist seit Jahren hier nichts geschehen, um auch für Menschen mit Rad die Strecke benutzbar zu halten.
Die jahrelange Vernachlässigung führt nun voraussichtlich dazu, dass viel grundlegendere Maßnahmen notwendig werden. Es wiederholt sich das absurde Muster, dass man die Wege mangels Mitteln zu deren Pflege erst verkommen lässt, um dann teure Instandsetzungen aus Investitionsmitteln zu finanzieren. Das ist widersinnig – es muss mehr in die Erhaltung statt in einen sich immer wiederholenden Neubau des Straßennetzes investiert werden!“
Konkret berichtet die Verkehrsbehörde, dass 2014 lediglich geplant sei, den Abschnitt im Bereich der Kreuzung Fuhlsbüttler Straße/Alte Wöhr zu sanieren. Alle weiteren Abschnitte sollen erst 2015, im Fall der Habichtstraße sogar erst 2017, folgen.
Ulrike Sparr weiter: „Nur ein besonders beklagenswerter Abschnitt ist also für dieses Jahr zur Überarbeitung vorgesehen – hoffen wir, dass diese Maßnahme wenigstens gut mit dem parallel stattfindenden Komplettumbau der Fuhlsbüttler Straße abgestimmt wird! Dort werden über 2 Millionen Euro in Maßnahmen zur Busbeschleunigung gesteckt. Dabei werden auch durchgängig Radfahrsteifen statt der alten, zu schmalen Radwege angelegt.
Wir wünschen uns, dass die Verkehrsbehörde solche oder andere Alternativen zu klassischen Radwegen auch für den Ring 2 prüft – und zwar für den kompletten Verlauf, nicht nur für kurze Teilabschnitte! Wenn hier ohnehin in den nächsten Jahren alles überplant wird, sollte die Chance genutzt werden, über innovative Formen des Radverkehrs nachzudenken!“
Pressemitteilung als pdf
Anfrage der GRÜNEN und Antwort
Foto: Radweg Ring 2 - Herausstehende Pflastersteine (Reiffert/GRÜNE Fraktion Nord)
Foto: Radweg Ring 2 - Aufgebrochener Asphalt (Reiffert/GRÜNE Fraktion Nord)
Foto: Radweg Ring 2 - uneben (Reiffert/GRÜNE Fraktion Nord)
Foto: Radweg Ring 2 - Risse (Reiffert/GRÜNE Fraktion Nord)
Foto: Radweg Ring 2 - zu schmal (Reiffert/GRÜNE Fraktion Nord)
Bild der Bezirksabgeordneten Ulrike Sparr (Daniela Möllenhoff/GRÜNE Nord)
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