Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord debattierte heute anlässlich zweier Anträge von CDU und DIE LINKE über das Thema „Olympia in Hamburg“. Während die CDU forderte, als Bezirk eine Bewerbung Hamburgs um die Spiele zu unterstützen, warb DIE LINKE für das genaue Gegenteil. Beide Anträge wurden zur weiteren Beratung in die Sitzung des Sportausschusses am 17. Februar 2015 überwiesen. Dort soll dann ein Vertreter oder eine Vertreterin der Behörde für Inneres und Sport die städtischen Pläne für Olympia und deren Auswirkungen auf den Bezirk erläutern.
Michael Werner Boelz, Vorsitzender der GRÜNEN Fraktion und deren sportpolitischer Sprecher, erläutert die GRÜNE Haltung zu diesem Thema: „Klar ist: Über Olympia wird nicht im Bezirk entschieden – zumal nach bisherigem Stand mit dem Stadtpark und der Sporthalle Hamburg in Alsterdorf auch nur zwei mögliche Sportstätten für Olympia in Hamburg-Nord liegen.
Wir GRÜNE wissen natürlich, dass Olympische Spiele große Chancen für die Stadtentwicklung und eine Weiterentwicklung der Infrastruktur bieten können. Wir können auch die Begeisterung für ein Olympia in der eigenen Stadt gut nachvollziehen. Doch muss aus unserer Sicht jede Entscheidung über dieses Großprojekt auf einer vernünftigen Faktenlage basieren. Dazu gehört vor allem: Was kostet es, wer bezahlt es, und was kommt nach Olympia?
Wir haben in Hamburg schon einmal die Erfahrung gemacht, was passiert, wenn aus blinder Begeisterung weitreichende Entscheidungen getroffen werden: Ohne ausreichende Planung, ohne ausreichende Finanzierung – eine zweite Elbphilharmonie mit milliardenschweren Konsequenzen kann sich die Stadt nicht leisten.“
Foto des GRÜNEN Fraktionsvorsitzenden Michael Werner-Boelz (Daniela Möllenhoff)
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