BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

GRÜNE Hamburg‑Nord

Anfrage an den Senat: GRÜNE lassen Ideen für mehr Sicherheit auf der Otto-Wels-Straße prüfen

Was kann getan werden, um die Otto-Wels-Straße im Stadtpark sicherer zu machen? Das fragt die GRÜNE Fraktion Hamburg-Nord aktuell den Senat. Hintergrund ist ein Unfall am 16. April 2015. Auf einem Zebrastreifen wurde eine Radfahrerin, die ihre dreijährige Tochter mit auf dem Rad dabei hatte, schwer von einem Pkw verletzt.

Thorsten Schmidt, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN, berichtet: „In den vergangenen 12 Monaten ereigneten sich Zeitungsberichten zufolge gleich mehrere Unfälle mit Personenschäden. In den Jahren 2010 bis 2012 gab es insgesamt 31 Unfälle auf der Otto-Wels-Straße. Die Straße ist daher als Unfallschwerpunkt bekannt.

Wir sind der Meinung, dass der Stadtpark vor allem der Erholung der Bürgerinnen und Bürger dienen soll. Durch den Kfz-Verkehr auf der Otto-Wels-Straße wird der Park aber zerschnitten. Das bringt Unfallgefahren, Lärm und Luftverschmutzung mit sich. Deshalb wollen wir wissen, welche Möglichkeiten es gibt, um für Verbesserungen zu sorgen.“

Aus Sicht der GRÜNEN Bezirksfraktion wäre eine zumindest teilweise Lösung für diese Probleme, den Kfz-Durchgangsverkehr aus der Otto-Wels-Straße herauszuhalten. Der allergrößte Teil nutzt die Otto-Wels-Straße nämlich nicht, um einen der wenigen anliegenden Betriebe oder den Stadtpark selbst zu erreichen, sondern lediglich als Abkürzung von Winterhude nach Alsterdorf.

Thorsten Schmidt weiter: „Um die Erholungsfunktion des Stadtparks zu stärken und auch die Sicherheit von Passantinnen und Passanten zu verbessern, wäre es doch denkbar, eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30km/h anzuordnen oder die Otto-Wels-Straße zu einer Fahrradstraße umzugestalten. Auch ein Modell wie in der Mönckebergstraße, wo nur HVV, Taxen und Räder hindurch fahren dürfen, halten wir für überlegenswert. Die beiden Hälften des Stadtparks könnten durch solche Maßnahmen endlich stärker zusammenwachsen.“

Die GRÜNE Fraktion reichte ihre Anfrage an den Senat heute ein. Dieser hat nun sechs Wochen Zeit, sie zu beantworten.

 

 

Pressemitteilung als pdf

Anfrage

Foto des GRÜNEN Abgeordneten Thorsten Schmidt am Zebrastreifen Otto-Wels-Straße (Reiffert/GRÜNE)



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