Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord beschloss heute Abend einstimmig, für den Bereich des ehemaligen Anzuchtgartens am Ohlsdorfer Friedhof einen Bebauungsplan aufzustellen, der zum Ziel hat, dort dauerhafte Unterkünfte für Flüchtlinge zu schaffen. Notwendig geworden war dieser Beschluss, weil Anwohnerinnen und Anwohner die bereits laufenden Arbeiten zur Schaffung der Wohnungen durch eine erfolgreiche Klage gestoppt hatten.
Michael Werner-Boelz, GRÜNER Fraktionsvorsitzender, kommentiert den Beschluss der Bezirksversammlung: „Es ist selbstverständlich, dass wir Menschen, die vor Verfolgung, Folter sowie politischer, religiöser oder rassistischer Diskriminierung fliehen, Schutz gewähren. Wenn wie derzeit täglich 500 Menschen neu in die Stadt kommen, muss Hamburg alles unternehmen, um geeignete Unterkünfte zu schaffen.
Für uns steht an oberster Stelle, dass wir den geflüchteten Menschen schnell und unkompliziert helfen. Genau das hat der Senat in Klein Borstel versucht! Deshalb bedauern wir, dass dort nun nicht wie geplant noch in diesem Jahr für 250 Menschen Platz geschaffen werden konnte.
Ausdrücklich gilt unser Dank den Schülerinnen und Schülern aus Klein Borstel, die sich am vergangenen Wochenende vorbildlich für unsere Demokratie und unser Gemeinwesen eingesetzt haben.
Wir haben der Durchführung des Bebauungsplanverfahrens Ohlsdorf 29 zugestimmt, damit auch Klein Borstel seinen Anteil zur Lösung der gemeinsamen Aufgabe, der Unterbringung von geflüchteten Menschen, beiträgt.“
userspace/HH/galnord/Bilder/Fraktion/anfragen/151002_27er_GRUENE_OlympiaImStadtpark.pdfFoto des Fraktionsvorsitzenden Michael Werner-Boelz (Daniela Möllenhoff)
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