BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

GRÜNE Hamburg‑Nord

Neubaugebiet Tarpenbeker Ufer sicher mit Groß Borstel verbinden: Rot-Grün fordert Beleuchtung und winterfeste Wege für die Brücke

Die Fraktionen von SPD und GRÜNEN im für Groß Borstel zuständigen Regionalausschuss fordern weiterhin eine gute Anbindung des Neubaugebiets Tarpenbeker Ufer an die Ortsmitte von Groß Borstel. Es ist vorgesehen beide Wohnquartiere durch eine Brücke für den Fuß- und Radverkehr zu verbinden. Beide Fraktionen setzen sich nun in einem Antrag dafür ein, dass die Brücke eine gute Beleuchtung erhält und eine verlässliche Räumung von Schnee und Eis erfolgt, damit Passantinnen und Passanten diese Wegeverbindung ganzjährig entspannt nutzen können.

Jörg W. Lewin (SPD), Vorsitzender des Regionalausschusses, erläutert: „Um die zukünftigen Neubürger von Groß Borstel an die Ortsmitte und vor allem auch an die Grundschule anzubinden, ist es von herausragender Bedeutung, den Weg vom Neubaugebiet Tarpenbeker Ufer mit Brücke über die Tarpenbek bis zum Brödermannsweg für Fußgänger und Fahrradfahrer barrierefrei, attraktiv und vor allem dauerhaft gut beleuchtet herzustellen.

Bis 1864 war die Tarpenbek die Landesgrenze zwischen der hamburgischen ‚Landgemeinde Groß Borstel‘ und der unter dänischer Oberherrschaft stehenden holsteinischen ‚Gemeinde Lockstedt‘. An diese über Jahrhunderte bestehende Grenze sollte auf der Brücke und einem dort entstehenden kleinen Verweilplatz erinnert werden.“

Der GRÜNE Fraktionsvorsitzende Michael Werner-Boelz ergänzt: „Die Wegeverbindung vom alten gewachsenen Stadtteil in das angrenzende Neubaugebiet lässt beide zusammenwachsen. In Groß Borstel finden die Neubürgerinnen und -bürger eine Vielzahl von Einzelhandelsgeschäften und eine Grundschule, die gut zu Fuß oder auf zwei Rädern erreichbar sind. Auch die Bushaltestellen an der Borsteler Chaussee / Köppenstraße sind damit angebunden. Das erleichtert die Entscheidung auf ein Auto zu verzichten. Perspektivisch wollen wir sicherstellen, dass die Busverbindung nach Groß Borstel verdichtet wird. Wenn sich die Einwohnerzahl im Stadtteil um rund 20 Prozent erhöht, muss das auch Auswirkungen auf das ÖPNV-Angebot haben."

Hintergrund

Südwestlich der Tarpenbek im Stadtteil Groß Borstel entstehen in den kommenden Jahren im Neubaugebiet „Tarpenbeker Ufer“ am ehemaligen Güterbahnhof Lokstedt 750 neue Wohneinheiten, die hinsichtlich der Fußgänger- und Fahrradverbindungen bisher noch „abseits des gewachsenen Stadtteils Groß Borstel“ liegen. Um eine direkte Zuwegung in den Stadtteil Groß Borstel zu sichern, sieht der Bebauungsplan die Schaffung einer Brücke zur Fuß- und Radverkehrsanbindung vom Neubaugebiet über die Tarpenbek am Sportplatz des TSV Eppendorf/Groß Borstel vorbei zum Brödermannsweg vor.

 

Pressemitteilung als pdf

Antrag

Foto des Fraktionsvorsitzenden Michael Werner-Boelz (Daniela Möllenhoff)

Fotos sind bei Nennung der Urheberin kostenfrei verwendbar.

 



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