Der Stadtteilkultur in Hamburg-Nord stehen für die Jahre 2017 und 2018 deutlich mehr Mittel zur Verfügung. Im Jahr 2017 beträgt die Erhöhung gegenüber dem Vorjahr gut 60.000 Euro. Im Jahr 2018 gibt es sogar über 120.000 Euro mehr als 2016. Insgesamt erhöht sich der Etat für die beiden Jahre um zusammen 182.811 Euro. Die Verteilung der zusätzlichen Mittel beschloss der Kulturausschuss auf Antrag von Rot-GRÜN in seiner vergangenen Sitzung.
Ermöglicht wird die finanzielle Aufstockung durch die erhöhte Rahmenzuweisung für die Stadtteilkultur, die von der Rot-GRÜNEN Mehrheit in der Bürgerschaft mit dem Doppelhaushalt 2017/18 beschlossen wurde.
Michael Werner-Boelz, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN, begrüßt die Aufstockung: „Die Mittel für die Stadtteilkultur waren seit 2009 trotz allgemeiner Kostensteigerung und Gehaltszuwächsen nicht mehr angehoben worden. Eine Erhöhung war daher längst überfällig! Wir freuen uns, dass am Ende von gemeinsamen Verhandlungen nun eine Mittelaufstockung beschlossen wurde.“
Den Stadtteilkulturzentren kommen in den Jahren 2017 und 2018 zusammen insgesamt 133.000 Euro zusätzlich zugute. Einzelne Einrichtungen wie die Zinnschmelze, das Bürgerhaus in Barmbek, das Kulturhaus Eppendorf und das Barmbek°Basch erhalten zudem weitere Gelder. Diese Kulturzentren haben bereits zusätzliche Räume zu bewirtschaften oder leiden unter beengten Räumlichkeiten. Die von Rot-GRÜN aufgeteilten Mittel sollen bei den zukünftigen Herausforderungen unterstützend helfen.
Die Geschichtsgruppe Dulsberg und die Willi-Bredel-Gesellschaft, die beide neue Räumlichkeiten anmieten müssen, erhalten ebenfalls eine höhere Zuwendung für die gestiegenen Mietkosten. Insgesamt erhalten alle fünf Geschichtswerkstätten, also auch das Stadtteilarchiv Eppendorf, das Jarrestadt-Archiv und die Geschichtswerkstatt Barmbek, ein Plus von zusammen 49.811 Euro in den Jahren 2017 und 2018.
Michael Werner-Boelz kommentiert: „Die Kündigung der alten Räumlichkeiten der Willi-Bredel-Gesellschaft war in den letzten Wochen ein großes Thema – nicht nur im Bezirk. Nun wurden offenbar neue Räumlichkeiten gefunden. Für uns GRÜNE ist selbstverständlich, die dadurch gestiegenen Mietkosten aufzufangen.
Uns GRÜNEN liegt eine attraktive und lebendige Stadtteilkultur am Herzen. Kultur und Kulturschaffende verbinden die Menschen im Bezirk - ganz im Sinne einer guten Integration - miteinander und sind für eine offene, vielseitige und kritische Gesellschaft essenziell.“
Liste der Verteilung der erhöhten Mittel
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