Der Regionalausschuss Fuhlsbüttel-Langenhorn lehnt den geplanten Umbau der Bushaltestelle Hohe Liedt an der Tangstedter Landstraße in der geplanten Form ab. Der Beschluss erfolgte einstimmig auf Antrag von SPD und GRÜNEN hin, dem auch CDU, DIE LINKE und die Piraten in der Sitzung beitraten. Die vorliegende Planung wurde als gefährlich und nicht hinreichend sicher für Radfahrer und Schulkinder kritisiert und soll nach dem Willen des Ausschusses überarbeitet werden. Dafür soll der Bezirk zusätzliche Gelder beim Senat einwerben.
Carmen Wilckens, stellvertretende Vorsitzende der GRÜNEN Fraktion und Sprecherin für Langenhorn erläutert: „Wir begrüßen den Umbau grundsätzlich, da die Bushaltestelle nicht nur verlängert, sondern auch endlich barrierefrei gemacht wird. Doch wurde dabei leider zu sehr auf die Kosten geschaut: Statt eine sichere Lösung für den Rad- und Fußverkehr zu finden, wird nur das minimal Notwendige getan, um die Bushaltestelle zu sanieren. Das reicht uns nicht, denn Sicherheit geht vor Sparsamkeit! Die vielen Schulkinder, die dort einsteigen, dürfen nicht gefährdet werden!“
Die bisher vorgesehene Planung sieht vor, dass in Fahrtrichtung Norden der bestehende Radweg saniert und teils mit einer zu geringen Breite von nur 1,25 Metern am ebenfalls schmalen Wartebereiche der Bushaltestelle mit Wartehäuschen vorbeigeführt wird. Dabei sind Konflikte zwischen wartenden Kindern bei Schulschuss und Radfahrenden vorprogrammiert – insbesondere zu Schulschlusszeiten, wenn Dutzende Kinder gleichzeitig auf den Bus warten und auf dem Gehweg hin und her springen. Für diesen gefährlichen Radweg soll außerdem eine über 100 Jahre alte Eiche gefällt werden.
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite wird der Radverkehr nach Überquerung der Hohe Liedt erst wieder auf den Radweg und dann wenige Meter später zurück auf die Tangstedter Landstraße und in den Haltebereich des Busses geleitet. Wesentlich sinnvoller und sicherer wäre, schon vor Querung der Hohe Liedt mit dem Rad auf der Straße zu fahren.
Thorsten Schmidt, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN Fraktion, ergänzt: „Statt den Radverkehr auf zu schmale und ungeeignete Radwege zu zwängen und dabei noch alte Bäume zu vernichten, sollte die Kreuzung Tangstedter Landstraße/Hohe Liedt insgesamt in die Planung einbezogen werden. Das böte die Chance, eine überzeugende und sichere Lösung für Rad- und Fußverkehr zu finden, die beide von einander trennt. Wir appellieren eindringlich an die Behörden, eine solche ganzheitliche Lösung zu wählen und zu finanzieren!"
Pressemitteilung als pdf
Beschlossener Antrag
Kritisierte Planung
Foto: Bushaltestelle Hohe Liedt (Fahrtrichtung Norden)© Wilckens/GRÜNE Fraktion Nord
Foto Carmen Wilckens (Daniela Möllenhoff)
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