Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord unterstützt die Tagwerk-Projekte am Dulsberg mit 50.000 Euro aus dem Quartiersfonds und rettet damit die quartiersorientierten Beschäftigungsangebote für besonders arbeitsmarktferne Langzeitarbeitslose.
Die Tagwerk-Projekte wurden im Zuge von Neuausschreibungen von Arbeitsgelegenheiten des Jobcenters in den Jahren 2015/16 ins Leben gerufen. Seinerzeit sind viele Träger, die sehr aktiv eine Vielzahl von Ein-Euro-Jobs angeboten hätten, durch das Jobcenter nicht mehr berücksichtigt worden. Im Rahmen einer Übergangsfinanzierung wurden die Tagwerk-Projekte aus Landesmitteln finanziert. Diese Finanzierung läuft im März 2018 aus. Damit wären auch die beiden Tagwerk-Projekte auf dem Dulsberg vom Aus bedroht.
Michael Werner-Boelz, Vorsitzender der Bezirksfraktion Hamburg Nord, erläutert die dringliche Lage: „Im Rahmen der Beratungen im Sozialausschuss der Bürgerschaft am 02.03.2018 wurde dargestellt, dass es außerordentlich wichtig ist, dass es auch in Zukunft solche Beschäftigungsangebote gibt, für die das Jobcenter keine Angebote mehr vorhalte, um diesen Menschen weiterhin einen Zugang zu Erwerbstätigkeit zu ermöglichen.“
Bei den Tagwerk-Projekten auf dem Dulsberg handelt es sich um niedrigschwellige und sanktionslose Angebote für besonders arbeitsmarktferne Arbeitslose und Grundsicherungsempfängerinnen und -empfänger. Dort werden stundenweise Arbeitsangebote vorgehalten, die nach individueller Wahl der Teilnehmenden genutzt werden können. So bietet und organisiert das Projekt „Arbeitsladen Dulsberg“ des Trägers Mook wat e.V. einen offenen Einstieg für Personen mit vielfältigen Vermittlungshemmnissen in weitergehende beschäftigungsfördernde Maßnahmen oder Hilfen.
Durch einfach strukturierte Tätigkeiten, welche keinerlei Vorkenntnisse erfordern, können die Teilnehmenden ihre Arbeitsfähigkeiten erproben und ausbauen sowie ihre kognitiven und motorischen Fähigkeiten (re)aktivieren. Damit sollen der Aufbau einer Tagesstruktur und eine Veränderung der persönlichen Einstellung zur Arbeit erreicht werden. Mit einem ähnlichen Ansatz und einer ähnlichen Zielsetzung arbeitet auch das Tagwerk-Projekt Mook wat-PC.
Michael Werner-Boelz fasst zusammen: „Um diese Projekte zu retten, ist die Bezirksversammlung Hamburg-Nord bereit als Überbrückungshilfe, bis andere Finanzierungsmöglichkeiten durch den Bund oder die Bereitstellung von Landesmitteln gefunden werden, für das Jahr 2018 zur Absicherung der Tagwerk-Projekte 50.000 Euro zur Verfügung zu stellen.“
Foto Michael Werner-Boelz (Daniela Möllenhoff)
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