Das bezirkliche Radverkehrskonzept in Hamburg-Nord wird nach vier Jahren erstmals aktualisiert. Nötig wurde dies, weil die Veloroutenführung überarbeitet wurde. Damit wurde auch die Grundlage des bezirklichen Konzepts von 2014 geändert. Der Verkehrsausschuss beschloss in seiner letzten Sitzung insgesamt 22 konkrete Änderungen an Routen und eine generelle Überarbeitung. Erstmals sollen auch Wegweiser für Bezirksrouten untersucht werden.
Thorsten Schmidt, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN Fraktion in der Bezirksversammlung: „Die GRÜNE Fraktion hat in den letzten Jahren intensiv mit dem Radverkehrskonzept gearbeitet, um die Prioritäten ihrer Verkehrspolitik zu bestimmen. Die Umbauvorschläge für die Martinistraße, die Semperstraße und den Wiesendamm in Barmbek entstammen beispielsweise dem bezirklichen Radverkehrskonzept.
Die intensive Arbeit am Konzept brachte dabei nicht nur weitere gute Ideen mit sich, sondern zeigte auch Anpassungsbedarf an einigen Stellen auf. Inzwischen passen die vorgeschlagenen bezirklichen Radrouten nicht mehr überall zum Veloroutennetz, weil dieses intensiv überarbeitet wurde.
Damit wir auch in den kommenden Jahren eine exzellente Grundlage für die Radverkehrsplanungen im Bezirk haben, sollte das Konzept nunmehr überarbeitet werden. Dabei können auch gleich die diversen fertiggestellten und aktuell geplanten Radrouten aufgenommen werden.“
Im Rahmen des Konzeptes nun auch erstmals eine mögliche wegweisende Beschilderung der bezirklichen Routen behandelt werden. Bislang ist nur eine entsprechende Beschilderung der Velorouten geplant.
Thorsten Schmidt: „Mit einem vergleichbaren Vorgehen bei bezirklichen Routen könnte das Netz ausgewiesener Radrouten deutlich verdichtet werden. Beschildert werden sollen jedoch nur solche Routen, die einen gewissen Mindeststandard für den Radverkehr erfüllen.“
Beispiele für vorgeschlagene Änderungen
Hintergrund
Das bezirkliche Radverkehrskonzept zeigt ein Netz aus 36 Radrouten auf, die die Velorouten im Bezirk Hamburg-Nord ergänzen. Für die Erstellung wurden typische Quellen (Wohnungen) und Ziele (Schulen, Arbeitgeber, Schnellbahnstationen) des Radverkehrs analysiert und so untersucht, auf welchen Wegen – neben den Velorouten - ein besonders hohes Bedürfnis nach guten Radverkehrsverbindungen besteht. Für die einzelnen Straßenabschnitte auf diesen Routen werden dann jeweils Ausbauvorschläge genannt, mit denen diese jeweiligen Straßen für den Radverkehr attraktiv werden könnten. Das Konzept ist online öffentlich verfügbar:
www.hamburg.de/hamburg-nord/planen-bauen-wohnen/4578804/radverkehrskonzept
Foto: Thorsten Schmidt (Reiffert/GRÜNE Fraktion Nord)
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