GRÜNE und SPD beantragen in der kommenden Sitzung der Bezirksversammlung Hamburg-Nord, dass nach und nach für alle Schulen und Sportplätze ein Schulwegkonzept im Bezirk erstellt wird. Durch Befragung von Schülern und Eltern sowie auch Analysen der Schulwege soll herausgefunden werden, wo gefährliche oder als gefährlich empfundene Stellen existieren, um diese dann zu entschärfen. Als Pilotprojekt wird die Albert-Schweitzer-Schule in Klein Borstel vorgeschlagen.
Carmen Möller, GRÜNES Mitglied im Verkehrsausschuss, erläutert: „Kinder und Jugendliche sind heute immer weniger selbstständig mobil. Ein Grund ist, dass immer mehr Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen – oft, weil der Schulweg zu unsicher erscheint. Immer wieder bemängelt die Polizei die chaotischen Zustände vor den Schulen, die durch die ‚Elterntaxis‘ ausgelöst werden. Dort wollen wir ansetzen! Wenn Kinder von Anfang an zu Fuß und später mit dem Rad zur Schule kommen, lernen sie, sich sicher und selbstständig im Straßenraum zu bewegen.“
Systematisch sollen im Lauf des Projekts potenzielle Gefahrstellen, Lücken in Radrouten, Engpässe und Wartestellen sowie sonstige Beeinträchtigungen eines fahrrad- und fußgänger-freundlichen Schulumfeldes identifiziert werden. Dabei werden Kinder und Jugendliche, Eltern, Schulen, die örtlichen Polizeikommissariate und die Bezirksverwaltung einbezogen, um ein umfassendes Bild zu erhalten.
Carmen Möller ergänzt: „Kinder sind nicht autogerecht! Ihre Bedürfnisse müssen noch viel stärker in die konzeptionelle und bauliche Gestaltung des Straßenraums einbezogen werden als bisher. Mit dem Pilotprojekt in Klein Borstel wollen wir im ersten Schritt für eine Schule die Wege optimieren und die Schülerinnen und Schüler so dazu anregen, sicher und mit gutem Gefühl alleine zur Schule zu kommen.
Auf Basis der Erfahrungen mit dem Pilotprojekt sollen dann nach und nach für alle Schulen und Sportplätze Konzepte für sichere Wege erarbeitet werden. Unser Ziel ist die Fahrradstadt für Kinder, in der alle auch genauso gut zu Fuß unterwegs sein können!“
Der Antrag wird in der öffentlichen Sitzung der Bezirksversammlung am Donnerstag, 14. Juni 2018 debattiert. Die Sitzung beginnt um 18 Uhr im großen Sitzungssaal des Bezirksamts, Robert-Koch-Straße 17 in Eppendorf.
Foto Carmen Möller (Daniela Möllenhoff)
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