Am vergangenen Donnerstag fand im Stadtentwicklungsausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Nord die Öffentliche Auswertung der Öffentlichen Plandiskussion zum Bebauungsplanenwurf Winterhude-5 statt. Der Entwurf, der am 03. Oktober der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, sieht auf dem ehemaligen Raffey-Gelände im Innenhof zwischen dem Winterhuder Markt und der Himmelstraße eine Bebauung mit Wohnungen vor.
Der Stadtentwicklungsausschuss beschloss eine Neuordnung der nordwestlichen Bebauung. Der Plan sah dort vier gleichartige nebeneinander stehende Gebäude vor. Das westlichste rückte sehr nah an die bestehende Bebauung in der Himmelstraße heran. Der Ausschuss beschloss einstimmig auf dieses Gebäude zu verzichten. Die anderen drei sollen so angeordnet werden dass die Abstandflächen optimiert werden. "Der Beschluss trägt den Interessen der jetzigen Bewohner und Bewohnerinnen Rechnung", so Martin Bill, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der GAL-Fraktion Nord. "Wir wollen, dass die Flächen für neue Wohnungen genutzt werden; wir wollen aber nicht, dass sich neue und alte Bewohner auf das Frühstücksbrot schauen müssen."
Der Investor möchte das Gelände in mehren Schritten neu bebauen. In einem Wettbewerb wurde Anfang des Jahres ein Masterplan entwickelt. In einem ersten Schritt sollen rund 80 Wohneinheiten entstehen.
"Nachdem die Abstandsflächen der Hamburger Bauordnung verringert wurden, müssen wir bei neuen Bebauungsplänen flexibel reagieren. Nachverdichtung ist notwendig - aber mit Augenmaß!", so Bill abschließend.
Die Bezirksversammlung muss dem Beschluss am Donnerstag, 13. November 2008 noch bestätigen, ihre Zustimmung gilt als sicher.
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