Kultur und Soziales in den Stadteilen: 1,5 Mio. Euro für den Quartiersfonds 2020

13.12.19

Die Bezirksversammlung Hamburg-Nord hat einstimmig die Verteilung der Gelder aus dem Quartiersfonds im kommenden Jahr beschlossen. Wegen der guten Tarifabschlüsse in diesem Jahr steigen die Mittel für viele Einrichtungen. 58 quartiersbezogene soziale oder kulturelle Vorhaben und Projekte erhalten demnach etwa 1,36 Mio. Euro. Mit den restlichen Geldern werden im Laufe des Jahres auftretende Bedarfe gedeckt.

Michael Werner-Boelz, Vorsitzender der GRÜNEN Bezirksfraktion Hamburg-Nord, erläutert: „Der Quartiersfonds ermöglicht es uns, auch im Jahr 2020 großartige Initiativen und Projekte in Hamburg-Nord zu unterstützen. Integration, Hilfen für Familien mit Neugeborenen oder interkulturelle Arbeit sind genauso dabei, wie die bewährte Arbeit der Stadtteilkulturzentren oder Geschichtswerkstätten. Dieser Beschluss und der Ausgleich der Personalkostensteigerungen ermöglicht es den Akteur*innen, ihre kontinuierliche und engagierte Arbeit in den Stadtteilen fortzusetzen.“

Weiterhin gefördert wird eine Vielzahl von Projekten, von denen die Stadtteile schon lange profitieren, darunter beispielsweise das Centermanagement für das Barmbek°Basch, das ELLA Kulturhaus in Langenhorn, die Geschichtswerkstätten und die Stadtteilräte in Barmbek-Nord, Barmbek-Süd, Dulsberg und an der Essener Straße.
Der neue Stadtteiltreff am Schlicksweg, der Menschen mit Migrationshintergrund als Anlaufpunkt dient, hat das Potenzial sich zu einem wichtigen Treffpunkt in Barmbek-Nord zu entwickeln. Sehr erfreulich ist, dass es dort gelingt, die Grenzen zwischen Flüchtlingshilfe, Integrationsarbeit und Stadtteiltreff aufzulösen. Um diese Entwicklung zu fördern, werden die Mittel auf 100.000 Euro erhöht.
Auf dem Dulsberg findet erfolgreiche Beratung durch Migrant*innen-Selbstorganisationen statt. Koordiniert wird dies durch Globus, deren Finanzierung aber nur eine Stelle enthält. Deswegen erhält das Projekt u.a. eine Aufstockung der Honorarmittel, Mietkostenübernahme und eine zusätzliche halbe Stelle. Mit 52.000 Euro können die afrikanische Sozialberatung weitergeführt und Projekte der Communities unterstützt werden.

Michael Werner-Boelz ergänzt: „In unserem Bezirk arbeiten viele Menschen ehrenamtlich im Bereich Integration, Kultur, Sozialem und vielen weiteren Projekten. Diese Projekte benötigen auch hauptamtliche Unterstützung oder Sachmittel.
Wir unterstützen besonders gerne Angebote, die das Miteinander zwischen Alteingesessenen, Neuzugezogenen, Familien oder Geflüchteten fördern. Denn Integration heißt Begegnung und Austausch. Deshalb ist es sinnvoller, statt separate Strukturen aufzubauen, bestehende Angebote zu erweitern.“

 

Fotos kostenfrei verwendbar bei Nennung der Urheberin im Zusammenhang mit einer Berichterstattung über die GRÜNEN/die SPD. Bildquelle: Reiffert/GRÜNE Fraktion Nord

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