BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

GRÜNE Hamburg‑Nord

700.000 € für mehr inklusive Toiletten

11.05.23 –

Im Juni 2022 wurde im Pergolenviertel die erste „Toilette für Alle“ in Hamburg-Nord eröffnet – finanziert u.a. mit Sondermitteln der Bezirksversammlung. Um solche inklusiven Toiletten an mehr Standorten in Hamburg zu ermöglichen, stellt die Bürgerschaft jetzt den Bezirken 700.000 Euro für die Ausweitung des Angebots zur Verfügung.

Marcel Bulawa, Sprecher für Inklusion der GRÜNEN Bezirksfraktion Hamburg-Nord: „Die Toilette für Alle ermöglicht es u.a. Menschen mit Beeinträchtigungen, am öffentlichen Leben teilzunehmen. Mit der Finanzierung der landesweit ersten Toilette für Alle im Pergolenviertel haben wir in Hamburg-Nord ein deutliches Zeichen gesetzt. Umso mehr freue ich mich über den Beschluss der Bürgerschaft, die Bezirke bei der Realisierung weiterer inklusiver Toiletten finanziell zu unterstützen.“

Mareike Engels, sozialpolitische Sprecherin der GRÜNEN Bürgerschaftsfraktion: „Derzeit sind in einigen Hamburger Bezirken bereits weitere solcher Toiletten an publikumsintensiven Orten angedacht. Damit wir in Hamburg mehr inklusive Toiletten bekommen, unterstützen wir die bezirklichen Vorhaben gezielt finanziell. Mehr öffentlich zugängliche Toiletten für Alle machen das Leben von vielen Menschen leichter und sind ein sinnvoller Beitrag auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft.“

Kerrin Stumpf, Geschäftsführerin Leben mit Behinderung Hamburg Elternverein: „Leben mit Behinderung Hamburg ist hocherfreut über die bereitgestellten 700.000 € für Toiletten für Alle. Denn mit Schiet in de Büx gibt‘s keine Inklusion. Teilhabe in der Stadt gibt es dank dieser WCs auch für die vielen Menschen, für die eine Liege und ein Lifter zum Toilettengang gehört.“

 

Hintergrund

Die „Toilette für Alle“ ist eine Erweiterung des klassischen Behinderten-WC. Sie ist auch für Menschen mit schweren körperlichen Beeinträchtigungen geeignet und hält entsprechende Vorrichtungen bereit (z.B. Lifter, Liegebank). Ein Toilettengang kann dank dieser WCs auch außerhalb der eigenen Wohnung erfolgen. das ermöglicht denjenigen, die spezielle Einrichtungen für die WC-Nutzung benötigen, eine größere Bewegungsfreiheit und damit einen bessere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Deutschlandweit gibt es die inklusiven Toiletten mittlerweile an knapp 150 Standorten, davon zwei in Hamburg. Eine Liste
aller Standorte in Deutschland gibt es hier:

https://www.toiletten-fuer-alle.de/wo-wie/nc.html

 

Anlage

  • Foto: Nadine Voss (Leben mit Behinderung), Mareike Engels (GRÜNE), Marcel Bulawa (GRÜNE) in der ersten Toilette für alle der Tagesstätte Pergole des Vereins Leben mit Behinderung ©GRÜNE Bürgerschaftsfraktion

Fotos sind kostenfrei verwendbar bei Nennung der Urheberin und im Zusammenhang mit einer Berichterstattung über die GRÜNEN.

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