BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

GRÜNE Hamburg‑Nord

Der Stadtpark kann größer werden – Umgestaltung im Südring für mehr Platz zu Fuß und mit Rad

28.01.26 –

Der Stadtpark kann größer werden! Das ergab eine Untersuchung, die das Bezirksamt dem zuständigen Regionalausschuss Eppendorf-Winterhude vorlegte. Konkret wurde die Umgestaltung eines Teils des Südrings am Stadtpark untersucht. Durch eine Umnutzung der Fahrbahn zugunsten von Rad- und Fußverkehr kann viel Platz gewonnen werden, ohne, dass der Autoverkehr übermäßig eingeschränkt würde.

  •     Im anliegerfreien Abschnitt zwischen Wiesenstieg und Schwimmbad soll der Südring komplett autofrei werden.
  •     Das Bezirksamt stellte dar, dass das Kfz-Aufkommen ohnehin gering und daher Verkehrsverlagerungen in andere Straßen gut verkraftbar seien.
  •     Der laufende Umbau der Saarlandstraße wird die Zahl durchfahrender Autos ohnehin schon um ca. ein Drittel reduzieren.
  •     Der Südring stellt außerdem einen wichtigen Teil der „Stadtpark-Süd-Route (VI)“ gemäß Bezirks-Radroutenkonzept dar. 


Thorsten Schmidt, stellv. Vorsitzender der GRÜNEN Fraktion und Sprecher für Winterhude:

„Wir freuen uns sehr, dass Bezirksamtsleiterin Schomburg und ihr Team die Erweiterung des Stadtparks und die Umsetzung des bezirklichen Radverkehrskonzepts voran treiben. Das sind die richtigen Prioritäten für einen wachsenden, klimafreundlichen Bezirk! Dass dank der Zusage der Mobilitätswendebehörde BVM außerdem schon die Finanzierung des Umbaus gesichert ist, ist ein großes Plus.

Hamburg-Nord mit einem Netz aus sicheren, schnellen und bequemen Routen für den Radverkehr zu versehen, ist einer der längsten Hebel für mehr Klimaschutz im Bezirk. Denn über 50% unserer bezirklichen CO2-Emissionen kommen vom Autoverkehr. 

Außerdem stärken wir die Naherholung in Winterhude und Umgebung, wenn unmittelbar am Stadtpark neue Räume für Spiel und Spaziergang entstehen. Und das direkt am Lauf des Goldbekkanals!“

Die Untersuchung hat nachgewiesen, dass der Parkraum im gesamten Südring und besonders im Abschnitt der geplanten Umgestaltung heute bei Weitem nicht voll ausgelastet ist. Die parkenden Fahrzeuge im Untersuchungsraum sind dann auch noch zu wesentlichen Teilen Wohnmobile, Anhänger, Foodtrucks und andere gewerbliche Fahrzeuge. 

Thorsten Schmidt weiter:

„Diese Art der Nutzung unterbindet die Polizei schon jetzt durch eine neue Anordnung für den Südring zwischen Borgweg und Wiesenstieg: Hier ist nur noch das Parken für Pkw gestattet. Die Polizei schafft damit zusätzlich Platz für die eher wenigen privaten Pkw, die künftig zwischen Wiesenstieg und Schwimmbad nicht mehr parken sollen. Das entlastet außerdem das geschützte Gartendenkmal Stadtpark.“

Das Bezirksamt kündigte zudem, dass nun zeitnah mit der Detailplanung begonnen werden soll. Dazu gehört auch eine genauere Planung der neu gewonnenen Freiflächen, die künftig allein dem Rad- und Fußverkehr am Stadtpark zur Verfügung stehen sollen.


Anlage

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Aufenthaltsqualität | Fraktion | News | Stadtpark | Thorsten Schmidt

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