Der Stadtentwicklungsausschuss der Bezirksversammlung Hamburg-Nord entschied heute auf Antrag der Koalition aus SPD. CDU und FDP, dass die Planung für den Wohnungsbau im Bereich Diekmoor geringfügig verändert werden soll.
Beschlossen wurde, dass geprüft wird, ob auf das am Nordende des Areals vorgesehene Gebäude verzichtet werden kann. Dafür würden die geplanten Bauten entlang des Bahndamms höher ausfallen. Durch eine solche Umplanung würden etwa 12 Kleingärten bestehen bleiben, während ca. 38 Wohnungen wegfielen. Das Bezirksamt muss nun eine Umsetzung prüfen.
Timo B. Kranz, Vorsitzender und stadtentwicklungspolitischer Sprecher der GRÜNEN Fraktion Nord, kommentiert:
"Als Wildkatze gesprungen und als Plüschtier gelandet! Nachdem die Koalition das Wettbewerbsergebnis, das von Fachleuten allenthalben positiv aufgenommen wurde, in Grund und Boden verdammt hat, ist das Ergebnis der groß angekündigten Überarbeitung dürftig: Ganze 12 Kleingartenparzellen sollen nicht länger in Anspruch genommen werden. Dafür wird auf knapp 40 dringend notwendige Wohnungen verzichtet. Man könnte sagen: Um eine Kleingärtnerin glücklich zu machen, werden drei wohnungssuchende Familien enttäuscht.
Es ist natürlich legitim, Entscheidungen nachträglich zu hinterfragen. Auch, wenn man sie zuvor noch mit getroffen hatte. Zur Kommunalpolitik gehören aber auch Mut und Prioritätensetzung: Wenn schon gebaut wird, sollte versucht werden, so viele neue Wohnungen wie möglich zu schaffen. Am gesamten "Fußabdruck" des Projekts Diekmoor ändert die Entscheidung der Koalition nur wenig - aber sie kostet viele Wohnungen, die wir gut gebrauchen könnten."
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