Umbau Martinistraße – mehr Platz zu Fuß!

Eppendorf

19.10.23 –

In der vergangenen Sitzung des Regionalausschusses wurden die Planungen zur Umgestaltung der Martinistraße (östlicher Teil zwischen Erika- und Tarpenbekstraße) erörtert. Die GRÜNE Fraktion begrüßt die geplanten Maßnahmen sehr, da sie Verbesserungen insbesondere für alle, die zu Fuß unterwegs sind, mit sich bringen.

Simone Dietz, GRÜNES Mitglied im Regionalausschuss: „Diese Planung ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer gerechteren Nutzung des öffentlichen Raums! Fußgänger*innen müssen nicht länger im Zick-Zack laufen und haben genug Platz, um aneinander vorbei zu kommen. Die über 60 neuen Fahrradbügel sorgen dafür, dass Räder aus Mangel an Alternativen nicht länger an Zäunen angeschlossen werden müssen und so den Gehweg verengen.
Durch die Berücksichtigung der Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmenden wurde eine zukunftsfähige Lösung für diesen Teil der Martinistraße gefunden. Wir hoffen, dass für den restlichen Teil der Martinistraße eine ebenso passende Lösung gefunden wird!“

Eine umfangreiche Verkehrszählung hatte gezeigt, dass die Martinistraße (Ost) von allen Verkehrsteilnehmenden ähnlich stark genutzt wird: In der Stunde mit den meisten Nutzenden wurden 553 Autos, 419 Radfahrende und 332 Fußgänger*innen gezählt. Die Planungen zur Umgestaltung korrigieren nun die bisherige, überproportionale Bevorzugung des Autoverkehrs und berücksichtigen die Bedürfnisse aller, die den öffentlichen Raum dort nutzen:

  • Der bisher an eine Slalom-Strecke erinnernde Gehweg kann durch Reduzierung der überbreiten Fahrbahn verbreitert und geradlinig geführt werden. Er verläuft nicht länger über private Flächen. Das verkürzt die Laufwege, führt zu mehr Übersichtlichkeit und reduziert Gefahren für mobilitätseingeschränkte Personen sowie für die Kinder der nahen Grundschule und Kita.
  • Ein Teil der Autoparkplätze wird in Stellplätze für Fahrräder (auch Lastenräder) umgewidmet, was wiederum dem Fußverkehr zugutekommt: Es kommt nicht mehr zur Verengung der Gehwege, weil Räder an Zäune angeschlossen wurden. Vor den Fahrrad-Stellplätzen wird der Bordstein abgesenkt, um den direkten Zugang zu erleichtern.
  • Der Baumbestand bleibt komplett erhalten, die Baumscheiben werden vergrößert, insgesamt werden 52 m2 entsiegelt.
  • Es wird angestrebt, die wegen der Kita tagsüber schon bestehende Tempo-30-Regelung auszuweiten, um damit dem Radverkehr mehr Sicherheit zu geben.
  • Für den Auto- und Radverkehr wird die rissige Fahrbahn erneuert.
  • Für Lieferverkehr sind zwei neue Ladezonen vorgesehen.
  • Zwei neue Bänke verbessern die Aufenthaltsqualität.

Anlage
Planungsunterlagen (pdf unten auf der Seite):
http://sitzungsdienst-hamburg-nord.hamburg.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=1013221

Fotos (Reiffert/GRÜNE Fraktion Nord):

  • Simone Dietz (GRÜNE) an einer der vielen schmalen Gehwegstellen. Hier müssen sich Fußgänger*innen heute noch zwischen parkenden Autos und Müllcontainerboxen hindurchzwängen
  • Simone Dietz (GRÜNE) vor der Kita „Die Martinis“. Hier werden drei Lastenradbügel eingebaut. Die breiteren Gehwege erleichtern den Eltern das Bringen und Abholen.
  • Neben der Kita knickt der Gehweg heute auf Privatgelände ab, da parkende Autos den direkten Weg verstellen. Nach dem Umbau geht es ohne Umwege geradeaus weiter.


Fotos sind kostenfrei verwendbar bei Nennung der Urheberin und im Zusammenhang mit einer Berichterstattung über die GRÜNEN.

 

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