An den Verkehrsausschuss
Antrag
Betr. Verkehrsplanung B-Plan UH12/13 – Oberaltenallee
Dem Verkehrsausschuss wurden in seiner Sitzung am 24.09.08 unter Top 5.1 / Drs. 2340/08 die Erschließungsmaßnahmen im Bereich des B-Plan-Entwurfes Uhlenhorst 13 (UH-13) vorgestellt. Die Baumaßnahmen betreffend der Leitungswege und der Wegeführung an der Oberaltenallee wurde daraufhin zur Kenntnis genommen. Die übrige Kenntnisnahme wurde mit der Maßgabe vertagt, auch die Verkehrsplanung des B-Planenwurfes UH-12 mit einzubeziehen.
Beide Bebauungsplanentwürfe sind in einem Stadium, in dem die Konkretisierung der Verkehrsplanungen erfolgen muss, wenn sie in den weiteren Beratungen des Stadtentwicklungsausschusses berücksichtigt werden soll.
Der Verkehrsausschuss möge zur Weiterleitung an die Bezirksversammlung beschließen:
Das vorsitzende Mitglied setzt sich dafür ein, dass die Straßenplanung in den Gebieten der B-Plan-Entwürfe Uhlenhorst 12 und 13 unter folgenden Voraussetzungen erfolgt:
Begründung:
Die zentrale Erschließung erfolgt von der Oberaltenallee über die Planstraße und von der Richardstraße über die Planstraße 2. Die Separation unterstreicht die Sammelfunktion und den Gedanken der das Gelände durchziehenden Allee. Die Kantsteine schützen gleichzeitig die Grünflächen zwischen den Fahrbahnen der Allee.
Die Planstraßen 3 und 4 sowie die Viaduktstraße haben eine untergeordnete verkehrliche Funktion, sie sollten lediglich zur Erschließung der anliegenden Häuser dienen. Ein verkehrsberuhigter Bereich als Mischverkehrsfläche bietet den Bewohner neben der Erschließungsfunktion eine Aufenthaltsfunktion, die das Konzept der familiengerechten Stadthäuser unterstützt. Die verkehrsberuhigten Bereiche sollen ferner dazu dienen, die Finkenau von übermäßigem Durchgangsverkehr freizuhalten. Auch wird die so genannte „Walter-Achse“ - die Verbindung zwischen dem Durchgang an der Oberaltenallee durch die neue Bebauung hin zum Kanal - besonders betont. Somit entsteht ein Straßenraum, der auch der Naherholung und der umliegenden Bevölkerung dient.
Die Freihaltung der Uferbereiche von Kfz-Verkehr entspricht der gegenwärtigen Situation und hat sich als beliebter Spazierweg bewährt.
Martin Bill
Siegfried Diebolder
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