WK 43 (Winterhude)

Platz 1: Isabel Permien

Jahrgang: 1990
Beruf: Lehrerin an einer Hamburger Stadtteilschule
Kontakt: isabel.permien@remove-this.gruene-nord.de

Wer bin ich? 

Hamburg war schon immer mein Zuhause: Ich bin in Altona aufgewachsen und zur Schule gegangen. Für mein Studium der Germanistik, Romanistik und Erziehungswissenschaft habe ich einige Jahre in Bonn und Paris gewohnt, aber mittlerweile lebe ich schon seit acht Jahren in Winterhude und fühle mich hier sehr wohl. Hauptberuflich bin ich Lehrerin an einer quirligen Hamburger Stadtteilschule. Ich habe ein Herz für Sprachen, Kunst und Kultur, bin außerdem gerne draußen unterwegs und mag alle Sportarten, für die man nicht besonders geschickt sein muss.

Wie bin ich zu den GRÜNEN gekommen? 

Sympathisch waren mir die GRÜNEN schon immer. Die Themen Umweltschutz und Menschenrechte haben mich schon als Jugendliche bewegt, in meiner Studienzeit habe ich mich bei Amnesty International engagiert. Nach meinem Studium habe ich Sprach- und Integrationskurse für geflüchtete Menschen gegeben. Diese Arbeit hat mich sehr geprägt und mit umso mehr Sorge habe ich zunehmende rechtsextreme Tendenzen in Deutschland und Europa beobachtet. Ich wollte nicht nur zusehen, sondern selbst etwas für die Demokratie und für ein friedliches Zusammenleben in unserer Stadt tun. Deswegen bin ich 2017 den GRÜNEN beigetreten. 2019 wurde ich in die Bezirksversammlung Hamburg-Nord gewählt. Als Sprecherin für Kultur setze ich mich vor allem für eine starke Stadtteilkultur ein, die es allen Menschen in Hamburg-Nord ermöglicht, neue Freundschaften zu schließen, sich weiterzubilden, Kultur zu genießen und neue Interessen zu entdecken. Von 2021 bis 2023 war ich Mitglied im GRÜNEN Landesvorstand und habe mich dort vor allem mit dem Thema Bildungsgerechtigkeit beschäftigt. 2022 wurde ich Vorsitzende der Bezirksversammlung und vertrete damit die Bezirksversammlung gegenüber der Öffentlichkeit. Dabei ist es mir wichtig, auf die vielen engagierten Vereine, Initiativen und Ehrenamtlichen im Bezirk zuzugehen, ihnen zuzuhören und ihre Ideen und Anregungen in meiner politischen Arbeit zu berücksichtigen. Diesen Austausch schätze ich an meiner Arbeit am meisten.

Wofür möchte ich mich in der nächsten Bezirksfraktion einsetzen? 

Allein am 19. Januar haben in Hamburg ca. 180.000 Menschen gegen Rechtsextremismus demonstriert. Das ist ein klarer Handlungsauftrag an die Politik, unsere Demokratie mit aller Kraft zu verteidigen und für eine weltoffene, tolerante Gesellschaft zu streiten. Es ist die wichtigste Aufgabe aller demokratischen Parteien, sich Hass und menschenfeindlichen Ideologien entschieden entgegenzustellen! Auch in der Kommunalpolitik gilt es mehr denn je, Zusammenhalt zu stiften und gemeinsam Lösungen zu finden, anstatt nach Schuldigen zu suchen und Menschen gegeneinander aufzuhetzen. 

Auf bezirklicher Ebene können wir vor allem in den Bereichen Stadtentwicklung und Wohnen, Verkehr sowie sozialer Zusammenhalt handeln. Die größte Sorge, die die Hamburger*innen zurzeit bewegt, ist bezahlbares Wohnen. Dafür ist es wichtig, dass wir z.B. die SAGA, Genossenschaften sowie fördern&wohnen bei der Vergabe von Grundstücken vorrangig berücksichtigen sowie den Drittelmix aus geförderten und frei finanzierten Miet- sowie Eigentumswohnen konsequent durchsetzen. 

Außerdem ist es mir ein zentrales Anliegen, eine Stadt der kurzen Wege zu ermöglichen, sodass alle alltäglichen Wege auch ohne eigenes Auto innerhalb einer Viertelstunde erreicht werden können, egal ob zur Kita, zur Ärztin oder zum Sportverein. In zentralen Stadtteilen gelingt dies schon gut, am Stadtrand besteht dafür noch Handlungsbedarf.

Ein weiteres Thema aus dem Bereich Mobilität ist Hamburgs Ziel, dass 2030 80 % aller Wege mit öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Fahrrad oder zu Fuß zurückgelegt werden. Damit das gelingt, braucht es schnelle und sichere Fahrradwege, insbesondere sichere Schulwege, die Instandsetzung von Gehwegen und eine klare Trennung von Fuß-, Fahrrad- und Autoverkehr.

Mein persönliches Herzensanliegen sind Sport und Kultur im Stadtteil, weil dort Begegnungen und Freundschaften zwischen den verschiedensten Menschen entstehen, ein faires Miteinander gelebt wird, Menschen ihren Horizont erweitern und neue Ideen entstehen, die das Zusammenleben bereichern. Ich will mich für die Förderung von Projekten einsetzen, die interkulturelle Begegnungen ermöglichen, sowie für die Erhöhung der Regelförderung der Stadtteilkultur aus dem Quartiersfonds. 



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