Die Langenhorner Chaussee ist die wichtigste Verbindungsstraße aus dem schleswig-holsteinischen Norderstedt und dem Norden Hamburgs in die Hamburger Innenstadt. Sie ist nur für einen einspurigen Fahrverkehr ausgelegt – die Realität sieht aber anders aus. Auf Grund ihrer derzeitigen Breite wird sie von vielen Autofahrern in jeder Fahrtrichtung zweispurig genutzt. Das führt dazu, dass diese Straße ein hohes Unfallpotenzial aufweist. Von abgefahrenen Spiegeln über Blechschäden bis zu schweren Unfällen passiert hier immer wieder etwas.
Katharina Fegebank, GAL-Landesvorsitzende und Bürgerschaftsabgeordnete für den Wahlkreis Langenhorn-Fuhlsbüttel-Alsterdorf: „Wir Grüne kämpfen schon lange dafür, dass die Langenhorner Chaussee sicherer wird. Einspurig mit Fahrradstreifen - so wollen wir diese zentrale Verkehrsader in Hamburgs Norden in Zukunft gestalten. Ich freue mich, dass die Polizei das genauso sieht und hoffe, dass es uns gemeinsam gelingt, auch den Autofahrerinnen und Autofahrern diese Idee schmackhaft zu machen.“
In der letzten Sitzung des Regionalausschusses Fuhlsbüttel-Langenhorn hat nun Herr Rühland, Leiter des zuständigen regionalen Polizeikommissariats (PK) 34, die Kommunalpolitiker sehr eindringlich aufgefordert, die Polizei in ihrem Wunsch nach einem einspurigen Rückbau der Langenhorner Chaussee zu unterstützen. Er schlägt ebenso wie schon die GAL im Wahlkampf die Errichtung eines Fahrradstreifens auf der Fahrbahn vor.
Für die GAL sind die Ausführungen des Leiters des PK 34 nun Anlass, ihre Forderung aus dem Wahlprogramm in einen entsprechenden Antrag für die kommende Sitzung der Bezirksversammlung am 12. Mai einfließen zu lassen.
Michael Werner-Boelz, Vorsitzender der GAL-Fraktion in der Bezirksversammlung (BV) Hamburg-Nord: „Man kann der fachlichen Einschätzung des Leiters des Polizeikommissariats nur zustimmen. Zur besseren Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer sind der einspurige Rückbau der Fahrbahn und die Verlagerung des Radwegs in Form von Fahrradstreifen auf die Fahrbahn unbedingt notwendig. Mit unserem Antrag für die nächste BV wollen wir den Anstoß für die Umgestaltung geben.“
Im Verlauf der Debatte im Regionalausschuss stieß der Vorstoß des Leiters des PK 34 auf verhaltenes Wohlwollen der anderen Fraktionen. Allen Anwesenden war allerdings klar, dass hier dicke Bretter gebohrt werden müssen, bis es zu einer Umsetzung kommt – insbesondere die zuständige Fachbehörde muss von dieser Maßnahme überzeugt werden, ebenso müssen entsprechende Mittel in den Haushalt eingestellt werden. Der Antrag der GAL-Bezirksfraktion könnte hierzu der Auftakt sein.
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