BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

GRÜNE Hamburg‑Nord

19.09.2006 - Gutachten zum Planetarium im Stadtpark: SPD und GAL fordern Sicherung und Ausbau am bisherigen Standort

  Nach den Ergebnissen eines vom Bezirk Hamburg-Nord in Auftrag gegebenen Gutachtens ist der Wasserturm im Stadtpark als Standort für das Planetariums hervorragend geeignet und mit geringem Aufwand noch erheblich ausbaufähig. Im Erdgeschoss können zusätzlich 1000 Quadratmeter für ein großzügiges und behindertengerechtes Foyer mit Cafe und Planetariumsshop sowie Räume für Mitarbeiter und Schulklassen entstehen. Hierfür muss nur der Betonsockel entfernt werden, der ursprünglich als Gegengewicht für den Wasserspeicher gedacht war und daher nicht mehr benötigt wird. "Das Gutachten übertrifft meine Erwartungen bei weitem: Es schafft bei wesentlich geringerem Finanzvolumen ein wesentlich größeres Flächenangebot, zeichnet sich durch Respekt und Sorgfalt im Umgang mit der historischen Bausubstanz aus und die notwendigen Investitionen sind deutlich geringer als bei jeder anderen Lösung" erläuterte Dr. Eva Gümbel, stellvertretende GAL-Fraktionsvorsitzende die Vorteile des bezirklichen Gutachtens. Durch geschickte technische Lösungen könnten in Zukunft auch die oberen Geschossflächen für Seminare, Vorträge oder Feiern zur Verfügung stehen. "Mit einer Investition von 5,5 Millionen Euro werden alle bisherigen Flächenprobleme des Planetariums gelöst und zusätzliche Einnahmen durch Gastronomie und Veranstaltungen ermöglicht", so der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Peter Tschentscher. Eine Verlagerung in die Hafencity würde dagegen über 14 Millionen kosten. SPD- und GAL-Fraktion sind überzeugt, dass mit dem Gutachten alle Argumente gegen den bisherigen Planetariumsstandort im Stadtpark entkräftet sind. Die Bezirksversammlung stellt das Gutachten am 21. September 2006 um 19:00 Uhr der Öffentlichkeit vor. Die Sitzung findet in unmittelbarer Nähe zum Stadtpark, in den Winterhuder Werkstätten (Südring 38) statt. Die Entscheidung, ob das Planetarium umziehen muss, fällt jedoch der Senat. Um sicherzustellen, das die wichtigen und vor allem völlig neuen Argumente, die das bezirkliche Gutachten für die Auseinandersetzung um das Planetarium liefert, auch dort zur Kenntnis genommen werden, ging bei der Kultursenatorin am vergangenen Mittwoch ein Terminwunsch ein: Vertreter von SPD und GAL möchten Prof. Dr. Karin von Welck das bezirkliche Gutachten überreichen und ihr die Einschätzung aus bezirklicher Sicht darlegen. Bislang warten SPD und GAL auf Antwort. (c) BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Bundesvorstand
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